Warum der Basalwert die beste Art ist Deine fruchtbaren Tage zu bestimmen.

Inzwischen gibt es eine ganze Menge Angebote zum digitalen Zyklustracking und das finden wir super, denn es zeigt, dass immer mehr Frauen sich mit ihrem Zyklus beschäftigen und verstehen wollen wie ihr Körper funktioniert. Zudem machen clevere, digitale Gadgets diese Zykluskontrolle heute so einfach wie noch nie zuvor. Natürliche Familienplanung lässt sich inzwischen dank innovativer Ideen in den Alltag jeder Frau integrieren. Falls ihr erst einmal einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten braucht, schaut doch mal hier rein.

Neben den verlinkten Varianten gibt es  aber auch weitere, innovative Ideen Körpersymptome zur Zyklusauswertung heranzuziehen. Warum für eine zuverlässige Auswertung des Zyklus bisher kein Weg am Basalwert vorbei führt, erklären wir euch hier.

Als Basalwert bezeichnet man die niedrigste Körpertemperatur, die Dein Körper innerhalb von 24 Stunden erreicht. Das geschieht im Schlaf, wenn die Körpertemperatur sinkt. In der Regel in der zweiten Nachthälfte, also den sehr frühen Morgenstunden. 

Während Deine Körpertemperatur im Körperinneren immer relativ konstant bleibt, damit Deine Organe richtig arbeiten können, unterliegt die Temperatur auf der Hautoberfläche größeren Schwankungen. Umso mehr, je weiter die Stelle, an der gemessen wird, vom Körperstamm entfernt ist. Wer im Winter zu kalten Füßen oder Händen neigt, wird diesen Effekt kennen: Die Extremitäten reagieren bei Kälte einfach viel schneller mit geringerer Durchblutung als das Körperinnere. Aus demselben Grund wird auch beim Fiebermessen empfohlen, dies am besten im Ohr, Mund oder Po zu tun. Bereits unter der Achsel kann die Körpertemperatur teils erheblichen Schwankungen unterliegen.

Was aber hat das mit Deinem Zyklus zu tun?

Kurz nach dem Eisprung steigt Deine Körpertemperatur regelmäßig um etwa 0,2 Grad an verglichen mit der ersten Zyklushälfte. Dass das so zuverlässig funktioniert, liegt am Hormon Progesteron, welches nach dem Eisprung verstärkt ausgeschüttet wird. Neben vielen anderen Funktionen, lässt es Deine Körpertemperatur in der zweiten Zyklushälfte ansteigen. Genaueres dazu kannst Du auch hier nachlesen. Dieser recht kleine Anstieg würde im Rahmen all der Temperaturschwankungen, die Dein Körper täglich durchläuft vielleicht gar nicht auffallen. Erst recht nicht, wenn er nicht im Körperinneren gemessen wird. Hier kommt aber der Basalwert ins Spiel: Erfasst man aber nun jede Nacht die niedrigste Temperatur, die erreicht wird, und vergleicht all diese (Basal-)Werte im Verlauf eines Zyklus miteinander, wird dieser Temperaturanstieg sehr gut sichtbar. Und das jeden Monat aufs Neue!

Bisher wurde morgens vor dem Aufstehen immer um die gleiche Uhrzeit die Körpertemperatur gemessen und in eine Temperaturkurve eingetragen. Damit wollte man dem Basalwert möglichst nah kommen. Das ist aber super schwierig für Frauen, die zum Beispiel im Schichtdienst arbeiten oder kleine Kinder haben.

Genau da kam trackle ins Spiel. Denn das Geniale an unserem Temperatursensor ist, dass er den tatsächlichen Basalwert während ihr schlaft ganz automatisch misst. Dadurch fällt das allmorgendliche Messen zur gleichen Uhrzeit weg. Und auch die Auswertung übernimmt die App für euch. trackle ist einfach, digital und sicher und setzt sich so was Fehleranfälligkeiten angeht gegen die händisch eingetragenen Temperaturkurven durch.