Das trackle Tagebuch Teil 4: Der Zervixschleim - trackle

Liebe trackleista!

Mit meinem Freund kann ich über dieses Thema nicht wirklich sprechen, da kommen nur leicht verwirrte Blicke. Männer. Deshalb geht es heute hier in meinem tracklebuch weiter.

Bis vor wenigen Jahren war der Zervixschleim ein reines Mysterium für mich. Ich konnte mich ja einfach auf die Arbeit der Pille verlassen und alles war prima. Dass eben nicht alles so prima war, sollte ich natürlich erst im Nachhinein lernen und dass ich meine Fruchtbarkeit am Zervixschleim ablesen kann, hatte mir auch nie jemand gesagt.

Durch die symptothermalen Methode musste ich mich zum ersten Mal in meinem Leben genauer mit meinem eigenen Körper befassen. Ich weiß noch, wie ich meine Frauenärztin damals angeschaut hatte, als sie mir das Thema näher bringen wollte. Aha, dachte ich mir, so kann ich also sehen, wie wahrscheinlich ich schwanger werden könnte oder nicht? Ja klar und ich Laie soll das einfach so von heute auf morgen sehen.
Mit meinen Fingern einen Schleim zu analysieren, das klang zuerst sehr fremd, vor allem für mein Anfang 20-jähriges pillenverwöhntes Ich, welches absolut noch keine Kinder wollte. Doch mittlerweile gehört das Ablesen des Zervixschleims zu meinen alltäglichen Routinen.

Welche Informationen Du der jeweiligen Konsistenz ablesen kannst, wird unter anderem anschaulich auf dem trackle Blog erklärt. Wir Frauen sind unterschiedlich, daher kann ich Dir nur einen kleinen Einblick in meine Vorgehensweise verschaffen.

Ich beobachte meinen Zervixschleim den ganzen Tag über und trage mein Ergebnis erst vor dem Schlafengehen ein. An manchen Tagen fällt es mir leichter, als an anderen, da die Konsistenz dann bilderbuchmäßig aussieht und die Sache eindeutig ist. Aber ich muss gestehen, auch wenn ich schon über 3 Jahre Übung habe, fällt mir das Deuten manchmal noch schwer. Dann prüfe ich öfter nach, bis ich die Konsistenz beruhigten Gewissens in meine trackle App eintrage.

Das haargenaue Unterscheiden der Konsistenzen innerhalb eines Zyklus ist nicht immer exakt. Ich achte einfach auf die Veränderung innerhalb weniger Tage. War der Schleim gestern eher trocken und ist er das heute auch? Wird er so langsam spinnbarer und glasiger? Mit der Zeit bekommt man dann ein ganz gutes Gefühl dafür.

Ich wünschte, ich wäre schon viel früher mit dem Thema vertraut geworden. Jede Frau produziert diesen wichtigen Zervixschleim und keiner redet so wirklich davon?! Ich bin umso beruhigter, dass ich dank der symptothermalen Methode meinen Körper täglich unter die Lupe nehme und über ihn lernen MUSS.

Damit du immer auf der sicheren Seite bist, merk Dir: trackle misst für Dich die Temperatur und wertet aus, du machst die Beobachtungen zum Zervixschleim,  -Dreamteam!

So, that’s it!

Bis ganz bald!

-Nelly