Das trackle Tagebuch. Teil 3: Push, Push, Push: Einsetzen und Entfernen. - trackle

Liebe trackleista,

heute ist ein Mittwoch, es ist 19 Uhr. Ich müsste eigentlich aufstehen, meinen lieben trackle rausnehmen und mich für eine weitere Nachtschicht fertigmachen. Stattdessen bleibe ich noch etwas in meinem warmen Bett liegen und teile mein Gedankenkarussel mit dir. Ich hoffe, du hast es gerade auch so gemütlich, wie ich…
Eine ganze Woche benutze ich den trackle nun und ich muss sagen, wir sind ein gutes Team! Er hat einen festen Platz, griffbereit auf meiner Nachtkommode, damit ich ja nicht vergesse, ihn vor dem Schlafengehen einzusetzen. Das erste Mal Einsetzen war durch meine jahrelange Tamponnutzung kein befremdlicher Akt. Aber auch, wenn Du bislang keine Tampons genutzt hast, stelle ich mir das Einsetzten unkompliziert vor. Den trackle am besten zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger legen und vorsichtig schieben. Dabei hilft mir die Kule am Ende, ihn grifffest zu halten und kontrolliert, mit Gefühl einzusetzen. Für mich funktioniert es am besten, wenn ich auf dem Rücken liegend, die Beine leicht anwinkle und versuche, möglichst locker zu sein, um unnötiges Verspannen zu vermeiden. Ich setze den Sensor so ein, dass ein paar gute Zentimeter zwischen trackle und Scheideneingang liegen. Auf diese Weise vergewissere ich mich, dass ich ihn unproblematisch rauskriege. Vom trackle selbst spürt man nichts, nur wenn ich mich mal etwas wuchtiger auf die andere Bettseite drehe, dann merke ich ein klein wenig, dass da etwas ist.

Das Entfernen war für mich zu Beginn eines der heikelsten Themen. Wie sollte das Ganze funktionieren, so ganz ohne Schnur? Kann er im Schlaf zu weit in mein Unterleib hinein rutschen und sich irgendwo verirren? Das kann zum Glück nicht passieren. Beim Entfernen hilft nur ausprobieren.
Ich habe einen wertvollen, Tipp für das Rausnehmen: Bei mir funktioniert es am einfachsten, wenn ich mich dazu hinsetze und ein wenig die Beckenbodenmuskeln anspanne. Das Ganze geht auch gut in der Hocke.

Für mich entwickelt sich das Ganze so langsam zur Routine. Trotzdem versuche ich mein neues frauliches Ritual bewusst zu tun und mir Zeit dafür zu nehmen. Die Hektik vor der Arbeit sollte mich nicht davon abhalten, sanft zu meinem Körper zu sein. Das bin ich ihm schuldig!

Apropos Hektik, so langsam sollte ich jetzt aber aufstehen und ins Bad gehen…

Lieben Gruß aus meinem kuscheligen Bett und bis nächste Woche!

Nelly

Wenn ihr wissen wollt, wie Nellys erster Eindruck von trackle war, schaut doch auch einmal hier vorbei.