Zervixschleim nach erfolgreicher Einnistung

Bei der Einnistung “heftet” sich die befruchtete Eizelle an die Gebärmutterschleimhaut und verbindet sich darüber mit dem Blutkreislauf. Dieser Prozess wird in der Fachsprache häufig auch als Nidation oder Implantation bezeichnet. In einigen Fällen kommt es bei der Einnistung zu einer leichten Blutung, der Nidationsblutung. Diese entsteht dadurch, dass im Vorgang der Einnistung Blutgefäße der Gebärmutter verletzt werden können. Blut? Keine Panik! Sie ist weder für die Frau noch für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft gefährlich. Erfahre hier im weiteren Verlauf mehr über den Zervixschleim nach erfolgreicher Einnistung.

Einnistung - Wann findet sie statt?

Die Natürliche Familienplanung lässt Dich Deinen Zyklus in all seinen Phasen besonders gut wahrnehmen. Mit der Zeit nimmst Du Veränderungen in Deinem Zyklus schneller und stärker wahr. Besonders am Zervixschleim lässt sich ein bevorstehender Eisprung erkennen: Er wird immer "besser" in seiner Qualität, also mehr, klarer, spinnbar und durchsichtiger. Der Zervixschleim ist damit die perfekte Nahrungsgrundlage und "Rutschbahn" für die Spermien, die sich auf den Weg zur Befruchtung der Eizelle machen. Wenn sie am Ziel angekommen sind und ein Spermium es geschafft hat, die Eizelle zu befruchten, beginnt die Einnistung. Bis die befruchtete Eizelle sich in der Gebärmutter niederlässt und sich vollständig einnistet vergehen etwa 6 Tage. Der Zervixschleim nimmt in dieser Zeit wieder ab, er hat seinen Job gemacht.

Tipps zum Schwanger werden. Schwangere Frau hält sich den Bauch. Symbolbild.

Einnistung - der Erfüllung des Kinderwunsches ein Stück näher?

Ja! eine erfolgreiche Befruchtung allein ist noch keine Garantie für eine Schwangerschaft - aber wenn eine Einnistung stattgefunden hat, stehen die Chancen schon deutlich besser. Wenn nun alles gut läuft, ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen, gesunden Schwangerschaft gemacht!