Zervixschleim

Er beschützt Dich, er verändert sich und er unterstützt Dich! Was Zervixschleim eigentlich ist, woher er kommt und was er Dir über Deine Fruchtbarkeit sagt, erklären wir Dir hier. Es lohnt sich, auf Deinen Zervixschleim zu hören, denn er gibt dir Auskunft darüber in welcher Phase deines Zyklus sich dein Körper gerade befindet oder wie es deinem Körper allgemein geht.

Weil das Zervixschleimsymptom ein wichtiges Element zur Fruchtbarkeitsbestimmung ist, wird es auch bei der Verwendung von trackle erfasst.In der trackle App findest Du die Abkürzungen für den Zervixschleim wieder, die Du auch hier auf der Seite siehst. Das macht die Beobachtung und Eintragung ganz leicht. 

Das trackle System bestätigt Deinen Eisprung erst, wenn Temperaturverlauf und Zervixschleimeingaben zusammen passen. Das ist der „doppelte Boden“ der symptothermalen Methode: beides muss stimmen. 

Für trackle Nutzerinnen geht das ganz leicht, denn die App hat dafür Buttons, die Du einfach anklickst. Hier kannst Du es Dir im Video ansehen.

Was ist Zervixschleim eigentlich?

Was Du als Ausfluss wahrnimmst, ist streng genommen ein Sekret, das Drüsen im Gebärmutterhals herstellen. Er schützt Dich, indem er Deinen Muttermund “verstopft” und somit verhindert, dass Bakterien eindringen können.

Zervixschleim existiert unabhängig von Erregungsschleim und Ausfluss. Letzterer könnte eine gesundheitliche Ursache haben und erfordert häufig eine ärztliche Abklärung.

Zervixschleim zu beobachten und seine Veränderungen festzustellen und zu dokumentieren, gehört zur Methode der natürlichen Familienplanung.

Zervixschleim richtig beobachten!

Deinen Zervixschleim kannst du auf verschiedene Arten beobachten: Empfinden, fühlen und sehen!

Beobachte über den Tag hinweg, wie sich Dein Scheideneingang anfühlt: Ist es dort trocken, feucht oder vielleicht sogar nass?

Wenn Du Dir mit dem Finger oder Toilettenpapier über den Scheideneingang wischst, kannst Du die Konsistenz Deines Zervixschleims erfühlen. Fühlt er sich vielleicht glitschig oder rutschig an?

Guck Dir Deinen Zervixschleim einmal genau an: Siehst Du ihn überhaupt? Welche Farbe hat er?

So verändert sich Dein Zervixschleim

Phase 1: Kaum Zervixschleim

Nach der Menstruation fühlt sich Dein Scheideneingang oft trocken an, der Zervixschleim nimmt erst wieder zu. Dann empfindest Du ihn vielleicht als feuchtes Gefühl, ohne dass Du ihn siehst.

Phase 2: Cremiger Zervixschleim

Wenn das Ei heranwächst und sich auf den Eisprung vorbereitet, kannst Du das auch anhand Deines Zervixschleims erkennen. Er wandert jetzt zum Muttermund und ist trüb, weißlich oder gelblich und ist dicklich, cremig, klumpig, klebrig oder zäh und nicht dehnbar.

klumpig, dicklich, weißlich oder gelblich

weißlich cremig

weißlich, trüb

Phase 3: Glasiger Zervixschleim

Umso näher Du Deinem Eisprung kommst und fruchtbar wirst, desto mehr Zervixschleim bildest Du und desto besser wird er in seiner Qualität. Besser bedeutet in diesem Fall klar, glasig und durchsichtig. Manchmal hat er einen leichten Gelbstich oder enthält weiße Schlieren, er ist dehnbar und fühlt sich glitschig und schlüpfrig an. Spermien fühlen sich hier besonders wohl.

glasig, dehnbar, fadenziehend

glasig, mit weißlichen Schlieren durchsetzt, wie Rohes Eiweiß

glasig, spinnbar

Phase 4: Trockenheit nach Eisprung

Nach Deinem Eisprung entwickelt sich Dein Zervixschleim wieder zurück. Er wird wieder trüb und klumpig oder stellt sich vollständig ein, sodass Du das Gefühl hast, Dein Scheideneingang ist wieder komplett trocken.

Abkürzungen für den Zervixschleim und was sie bedeuten

t

Fühlen: trocken; trockenes, raues, juckenedes, unangenehmes Gefühl

und

Aussehen: nichts gesehen, kein Zervixschleim am Scheideneingang

ø

Fühlen: nichts gefühlt, keine Feuchtigkeit, keine Empfindung am Scheideneingang

und

Aussehen: nichts gesehen, kein Zervixschleim am Scheideneingang

f

Fühlen: feucht

aber

Aussehen: nichts gesehen, kein Zervixschleim am Scheideneingang

S

Fühlen: feucht; oder nichts gefühlt

und

Aussehen: dicklich, weißlich, trüb, cremig, klumpig, gelblich, klebrig, milchig, nicht ziehbar; oder zäh

S+

Fühlen: feucht; oder nichts gefühlt

und

Aussehen: glasig, glasklar, glasig durchscheinend, wie rohes Eiweiß (glasig mit weißen Fäden durchsetzt), dehnbar oder spinnbar, fadenziehend, flüssig, so dünnflüssig, dass er „wegrinnt wie Wasser“, rötlich, rotbraun, gelblich-rötlich

S+

Fühlen: nass, schlüpfrig, rutschig, glitschig, wie eingeölt, glatt

und/oder

Aussehen: glasig, glasklar, glasig durchscheinend, wie rohes Eiweiß (glasig mit weißen Fäden durchsetzt), dehnbar oder spinnbar, fadenziehend, flüssig, so dünnflüssig, dass er „wegrinnt wie Wasser“, rötlich, rotbraun, gelblich-rötlich

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