Wer ist eigentlich "Elsa"? - trackle

Vielleicht ist es Euch aufgefallen: der trackle hat einen Namen. Er heißt Elsa. Elsa Revision C, um genau zu sein. Das steht auf dem Typenschild unter der Box und in der Gebrauchsanweisung . Warum das so ist? Das ist eine schöne Geschichte, die so nur im Startup vorkommen kann:

Bei einer Hardware-Entwicklung startet man mit verschiedenen Protoypen, probiert aus, verwirft, probiert erneut, fängt wieder von vorne an. Am Ende einer langen Prototypenreihe steht ein serienreifes Produkt, das man dann in die Produktion gibt.

Um die Prototypen auseinanderhalten zu können und die Entwicklung zu dokumentieren, nummeriert man sie normalerweise durch. So war das bei uns auch – aber Katrin hat immer die Nummern durcheinander geworfen. Ihr Gehirn kommt besser mit Namen klar als mit Nummern – deshalb haben wir allen Prototypen Namen gegeben.

Damals, ungefähr 2016, war ein serienreifes Produkt noch ganz weit weg. Eine Art Wunschvorstellung, eine Illusion, eine Fata Morgana – etwas mit Glitzer, Sternen und Regenbogen, mit hymnischen Klängen im Hintergrund. Und während wir darüber nachdachten, welchen Namen ein solches Zaubergeschöpf wohl verdient hat, lief im Hintergrund die ganze Zeit „Elsa, die Eiskönigin“ – der Disneyfilm, nach dem der kleine Sohn von Katrin und Mäx damals total verrückt war.

Deshalb haben wir das den geplanten Sensor erstmal Elsa genannt. Und wie das so ist mit Provisorien: sie bleiben bestehen und setzen sich durch. Und so heißt die das Sensormodell, das Ihr bei uns kauft, immer noch Elsa. Und wenn wir es verpacken und das Typenschild aufkleben, läuft immer noch ganz leise eine Hymne im Hintergrund.